Kommunaler Großvermieter ändert seine Strategie in der Neustadt
Keine Abrissbirne bis 2029: Warum Hoyerswerda seine Plattenbauwohnungen plötzlich wieder braucht
Jahrzehntelang stand Hoyerswerda wie kaum eine andere ostdeutsche Stadt für Bevölkerungsschwund und den Abriss ganzer Wohnblöcke. Nun setzt die kommunale Wohnungsgesellschaft die Abrissbirne für mindestens drei Jahre aus. Der Leerstand ist auf 7,8 Prozent gesunken, rund 500 freie Wohnungen sollen im Bestand bleiben. Neue Fachkräfte, veränderte Wohnansprüche und hohe Neubaukosten zwingen die Stadt zum Umdenken.