Die Gründung der Ostdeutschen Zeitung durch die ostdeutsche Unternehmerfamilie Deutschländer gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Maximilian Küsters ist ein wichtiger Schritt für mehr mediale Vielfalt in den ostdeutschen Bundesländern.
Obwohl es in Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Zeitungstitel gibt, werden viele große regionale Medien wirtschaftlich von Verlagsgruppen geführt, deren Unternehmenszentralen und Eigentümerstrukturen außerhalb Ostdeutschlands liegen. Dadurch entsteht bei vielen Menschen der Eindruck, dass ostdeutsche Erfahrungen, Sichtweisen und Probleme nicht immer aus der Perspektive der betroffenen Bevölkerung betrachtet werden.
Genau hier setzt die Ostdeutsche Zeitung an.
Als von ostdeutschen Unternehmern gegründetes und geführtes Medium kennt sie die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Region aus eigener Erfahrung. Die Herausgeber leben und arbeiten in Ostdeutschland. Sie erleben die Entwicklung der Städte und Gemeinden, den Strukturwandel, die Probleme mittelständischer Unternehmen, den Zustand der Infrastruktur und die Sorgen vieler Bürger unmittelbar vor Ort.
Die Ostdeutsche Zeitung soll deshalb keine Zeitung gegen andere Medien sein. Sie soll eine notwendige Ergänzung der bestehenden Medienlandschaft darstellen.
Ihr Ziel ist es, Themen aus den ostdeutschen Bundesländern sachlich, unabhängig und möglichst ausgewogen zu bewerten. Dabei sollen nicht politische Vorgaben, vorgefertigte Meinungen oder die Interessen großer Medienkonzerne im Mittelpunkt stehen, sondern die tatsächlichen Auswirkungen politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen auf die Menschen vor Ort.
Die Zeitung möchte besonders denjenigen eine Stimme geben, die sich in der öffentlichen Berichterstattung häufig nicht ausreichend vertreten fühlen:
den Bürgern kleiner Städte und ländlicher Regionen, den Unternehmern und Handwerkern, den Arbeitnehmern und Familien, den Vereinen, Kommunalpolitikern, Kulturschaffenden sowie den zahlreichen Menschen, die sich täglich für ihre Heimat engagieren.
Viele Entwicklungen werden in überregionalen Medien vor allem aus der Perspektive großer westdeutscher Städte oder der Berliner Politik betrachtet. Die Ostdeutsche Zeitung möchte diese Sichtweise um eine eigenständige ostdeutsche Perspektive erweitern.
Dabei geht es nicht darum, Ost und West gegeneinander auszuspielen. Es geht vielmehr darum, Unterschiede offen anzusprechen, Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und gleichzeitig die Leistungen und Chancen Ostdeutschlands sichtbar zu machen.
Ostdeutschland besteht nicht nur aus Problemen, Abwanderung und politischen Konflikten. Die Region verfügt über erfolgreiche Unternehmen, traditionsreiche Handwerksbetriebe, leistungsfähige Kommunen, innovative Projekte, eine einzigartige Kulturlandschaft und Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Diese Geschichten verdienen mehr Aufmerksamkeit.
Die Unternehmerfamilie Deutschländer und Maximilian Küsters verbinden mit der Ostdeutschen Zeitung deshalb einen klaren publizistischen Anspruch:
Die Zeitung soll unabhängig berichten, unterschiedliche Meinungen zulassen, Fakten von Kommentaren trennen und auch unbequeme Fragen stellen. Sie soll weder Sprachrohr einer Partei noch Instrument einer bestimmten politischen Richtung sein.
Glaubwürdiger Journalismus entsteht nicht dadurch, dass alle Redaktionen dieselben Bewertungen übernehmen. Er entsteht durch Recherche, Transparenz, Meinungsvielfalt und die Bereitschaft, auch andere Perspektiven ernst zu nehmen.
Die Ostdeutsche Zeitung möchte eine Plattform schaffen, auf der Bürger ihre Erfahrungen, Meinungen und Anliegen einbringen können. Neben professioneller Berichterstattung sollen deshalb auch Gastbeiträge, Lesermeinungen, Bürgerreportagen und regionale Initiativen ihren Platz erhalten.
Damit entsteht ein Medium aus Ostdeutschland, für Ostdeutschland und gemeinsam mit den Menschen in Ostdeutschland.
Die Gründung der Ostdeutschen Zeitung ist daher nicht nur ein unternehmerisches Projekt. Sie ist ein Beitrag zur Pressevielfalt, zur demokratischen Debatte und zu einer stärkeren öffentlichen Wahrnehmung der ostdeutschen Bundesländer.
Die Ostdeutsche Zeitung will nicht vorgeben, was die Menschen denken sollen.
Sie will darüber berichten, was die Menschen bewegt.
Ostdeutsche Zeitung – eine unabhängige Stimme für den Osten.