Direkt am Wasser, nur wenige Minuten von Hafen und Altstadt entfernt, hat sich am Wolgaster Fischmarkt über Jahre ein kostenloser und weitgehend ungeordneter Stellplatz entwickelt. Wohnmobile und Wohnwagen standen dort teilweise länger, während Pkw-Fahrer in der Innenstadt nach freien Parkplätzen suchten.

Nun will die Stadt die Fläche neu ordnen.

Am Fischmarkt sollen nach den aktuellen Planungen bis zu 35 zusätzliche Stellplätze für Pkw entstehen. Gleichzeitig sind fünf ausdrücklich gekennzeichnete Plätze für Wohnmobile vorgesehen. Die übrigen Bereiche sollen künftig nicht mehr für dauerhaftes oder campingähnliches Abstellen von Wohnwagen und Reisemobilen genutzt werden.

Damit versucht Wolgast, zwei Interessen miteinander zu verbinden: Die Innenstadt benötigt gut erreichbare Parkmöglichkeiten. Zugleich kommen immer mehr Reisende mit Wohnmobilen in die Region und suchen einen Standort nahe der historischen Altstadt und des Peenestroms.

Die Neuordnung kann funktionieren. Sie wird allerdings nur dann überzeugen, wenn aus der bisherigen ungeordneten Fläche ein tatsächlich gepflegter, klar beschilderter und kontrollierter Parkplatz entsteht.

Fischmarkt soll bis zu 35 neue Pkw-Stellplätze erhalten

Die Stadt lässt die vorhandene Fläche am Fischmarkt umgestalten. Nach den bislang veröffentlichten Angaben können dort bis zu 35 zusätzliche Pkw-Stellplätze eingerichtet werden.

Der Standort liegt am südlichen Rand der Altstadt. Von dort sind Rathausplatz, Stadthafen und die wichtigsten innerstädtischen Straßen zu Fuß erreichbar.

Parkplatz kann Suchverkehr in der Altstadt reduzieren

Zusätzliche Stellplätze können verhindern, dass Autofahrer mehrfach durch enge Innenstadtstraßen fahren, um eine freie Lücke zu finden.

Gerade während der Urlaubssaison steigt der Verkehr in Wolgast erheblich. Die Stadt ist Durchgangsort auf dem Weg nach Usedom, Einkaufsstandort für das Umland und selbst touristisches Ziel.

Ein gut erkennbarer Parkplatz am Rand der historischen Innenstadt kann deshalb sinnvoller sein als weitere kleine Stellflächen zwischen Wohn- und Geschäftshäusern.

Fünf Wohnmobilplätze sollen erhalten bleiben

Die Stadt will Wohnmobile nicht vollständig vom Fischmarkt verbannen.

Nach der aktuellen Planung sollen fünf Stellplätze ausdrücklich für Reisemobile vorgesehen werden. Damit bleibt es möglich, mit einem größeren Fahrzeug in Innenstadtnähe zu halten.

Begrenzung statt vollständiges Verbot

Dieser Ansatz ist grundsätzlich vernünftig.

Wohnmobiltouristen gehören zu einer wichtigen Besuchergruppe in Mecklenburg-Vorpommern. Viele reisen flexibel, kaufen vor Ort ein, besuchen Gaststätten und bleiben auch außerhalb der klassischen Ferienzeiten unterwegs.

Ein vollständiges Verbot würde diese Gäste lediglich an andere Orte verdrängen. Ohne Begrenzung kann eine attraktive Uferfläche jedoch schnell zu einem dauerhaften Abstellplatz werden.

Fünf klar markierte Plätze schaffen zumindest eine erkennbare Ordnung.

Kostenloses Campen soll nicht länger geduldet werden

Der Umbau richtet sich vor allem gegen länger abgestellte Wohnwagen und Reisemobile, die den Parkplatz faktisch als kostenlosen Campingplatz nutzten.

Die Stadt hatte bereits angekündigt, das unerlaubte beziehungsweise campingähnliche Abstellen an der Spitzenhörnbucht zu unterbinden. Die Fläche sollte nicht dauerhaft durch Fahrzeuge blockiert werden, deren Nutzer dort übernachten oder über mehrere Tage stehen bleiben.

Parken und Campen sind nicht dasselbe

Ein Wohnmobil darf grundsätzlich wie ein anderes Fahrzeug geparkt werden, sofern Verkehrszeichen und Größenbegrenzungen dies zulassen.

Problematisch wird es, wenn der Aufenthalt deutlich über das reine Abstellen hinausgeht. Ausgefahrene Markisen, Tische, Stühle, abgestellte Anhänger oder ein mehrtägiger Aufenthalt können den Charakter eines Campingplatzes annehmen.

Ein öffentlicher Parkplatz verfügt jedoch üblicherweise weder über die notwendige Infrastruktur noch über die Genehmigungen eines regulären Wohnmobilstellplatzes.

Spitzenhörnbucht ist zu wertvoll für ungeordnetes Dauerparken

Die betroffene Fläche liegt gegenüber der Spitzenhörnbucht und damit an einem der landschaftlich reizvollen Bereiche Wolgasts.

Die Nähe zum Wasser macht den Standort für Wohnmobilreisende besonders attraktiv. Sie macht ihn aber auch städtebaulich wertvoll.

Uferflächen haben mehrere mögliche Funktionen

Eine Fläche am Wasser kann als Parkplatz dienen. Sie könnte jedoch ebenso Raum für Fußgänger, Grünflächen, Veranstaltungen, Außengastronomie oder touristische Angebote bieten.

Wolgast muss deshalb langfristig entscheiden, welche Funktion an dieser Stelle Priorität haben soll.

Der aktuelle Umbau löst zunächst ein konkretes Ordnungsproblem. Er ersetzt noch keine umfassende städtebauliche Idee für den gesamten Bereich zwischen Fischmarkt, Stadthafen und Spitzenhörnbucht.

Stadtentwicklungskonzept sieht Bedarf für Wohnmobilplätze

Die Diskussion ist nicht neu.

Im integrierten Stadtentwicklungskonzept stellte Wolgast selbst fest, dass der Stadt ein attraktiver Wohnmobilstellplatz fehle. Zugleich wurde die Erarbeitung eines Parkraumkonzeptes mit einem Leitsystem empfohlen.

Bisherige Nachfrage entstand ohne ausreichende Infrastruktur

Online-Verzeichnisse beschrieben den Fischmarkt bislang als kostenlosen, einfachen Parkplatz ohne vollständige Versorgungseinrichtungen. Gelobt wurden vor allem die Nähe zum Wasser, zum Hafen und zur Innenstadt.

Das erklärt, warum der Platz beliebt wurde.

Es zeigt zugleich das Problem: Die Nachfrage nach einem innenstadtnahen Wohnmobilstandort war vorhanden, obwohl die Stadt dort keinen vollwertigen Stellplatz mit Wasser, Strom, Entsorgung und verbindlicher Aufenthaltsregelung geschaffen hatte.

Die ungeordnete Nutzung war daher nicht allein eine Frage falschen Verhaltens einzelner Besucher. Sie war auch Folge einer touristischen Lücke.

Fünf Stellplätze dürften in der Hauptsaison kaum ausreichen

Die geplanten fünf Wohnmobilplätze schaffen ein offizielles Angebot, bleiben zahlenmäßig jedoch sehr begrenzt.

Wolgast liegt unmittelbar vor Usedom und wird in den Sommermonaten von zahlreichen Reisemobilen passiert. Eine attraktive Lage nahe Altstadt und Wasser dürfte entsprechend stark nachgefragt sein.

Überbelegung muss verhindert werden

Sind die fünf vorgesehenen Plätze besetzt, darf nicht erneut stillschweigend geduldet werden, dass sich weitere Fahrzeuge auf Pkw-Flächen, Grünstreifen oder Zufahrten stellen.

Die Stadt benötigt deshalb eine klare Regelung:

Wie lange darf dort gestanden werden? Ist eine Übernachtung erlaubt? Wird eine Gebühr erhoben? Wo finden weitere Reisemobile eine Alternative? Wie wird kontrolliert?

Ohne Antworten auf diese Fragen könnte die neue Ordnung schon in der ersten Hauptsaison wieder aufweichen.

Peenecamp und Hafen können Alternativen bieten

In bisherigen Hinweisen wurde auf andere Stellmöglichkeiten verwiesen, darunter das Peenecamp beziehungsweise Angebote im Hafenbereich.

Solche Standorte können Reisemobile aufnehmen, die länger bleiben oder zusätzliche Versorgung benötigen.

Innenstadtplatz und Campingangebot erfüllen verschiedene Aufgaben

Ein Stellplatz am Fischmarkt eignet sich vor allem für einen kurzen Besuch der Innenstadt oder eine begrenzte Übernachtung.

Wer mehrere Tage bleiben, Strom beziehen, Frischwasser auffüllen oder Abwasser entsorgen möchte, benötigt eine besser ausgestattete Anlage.

Die Stadt sollte diese unterschiedlichen Angebote deutlich voneinander trennen und bereits an den Ortseingängen darauf hinweisen.

Parkleitsystem wird wichtiger

Neue Stellplätze helfen wenig, wenn Ortsfremde sie nicht finden.

Wolgast liegt an einer stark befahrenen Zufahrt nach Usedom. Viele Reisende kennen die innerstädtischen Straßen nicht und orientieren sich kurzfristig über Navigationsgeräte.

Klare Beschilderung verhindert unnötige Fahrten

Ein Parkleitsystem sollte bereits vor der Altstadt zeigen:

  • wo sich der Fischmarktparkplatz befindet,
  • ob dort noch Plätze verfügbar sind,
  • welche Fahrzeuge zugelassen sind,
  • wo Wohnmobile länger stehen dürfen,
  • welche Zufahrten für große Fahrzeuge geeignet sind.

Dadurch lassen sich enge Straßen und Wohngebiete von unnötigem Suchverkehr entlasten.

Gebühren könnten Ordnung und Pflege finanzieren

Bislang wurde der Fischmarkt in Wohnmobilportalen vor allem als kostenfreier Platz beschrieben.

Ob die neu geordneten Stellplätze dauerhaft kostenlos bleiben sollen, ist eine zentrale politische Frage.

Kostenlos ist nicht automatisch gastfreundlicher

Ein kostenfreier Parkplatz zieht Besucher an. Er kann aber auch dazu führen, dass Fahrzeuge übermäßig lange stehen und einzelne Nutzer die Fläche als dauerhaften Abstellplatz betrachten.

Eine moderate Gebühr könnte Reinigung, Kontrolle und Instandhaltung mitfinanzieren.

Entscheidend wäre eine einfache Regelung. Komplizierte Apps, schlecht sichtbare Automaten oder unklare Tarife würden insbesondere ältere Reisende abschrecken.

Wohnmobilgäste bringen Kaufkraft in die Innenstadt

Reisemobilisten werden in kommunalen Debatten manchmal vor allem als Parkproblem wahrgenommen.

Dabei können sie für Innenstädte wirtschaftlich interessant sein. Wer in Laufweite zur Altstadt steht, kauft Lebensmittel ein, besucht ein Café, geht essen oder nutzt kulturelle Angebote.

Nähe ist der entscheidende Vorteil des Fischmarktes

Viele klassische Campingplätze liegen außerhalb der Stadtzentren.

Der Fischmarkt ermöglicht es Gästen dagegen, Wolgast zu Fuß zu entdecken. Genau darin liegt sein touristischer Wert.

Die Stadt sollte daher nicht nur Begrenzungen aussprechen, sondern die fünf offiziellen Plätze sichtbar in ihre Besucherinformation einbinden.

Einzelhandel kann von zusätzlichen Pkw-Stellplätzen profitieren

Auch die 35 geplanten Pkw-Plätze sind für den innerstädtischen Handel bedeutsam.

Geschäfte in kleineren Städten konkurrieren mit Einkaufszentren und Märkten, die häufig über große kostenlose Parkflächen verfügen.

Erreichbarkeit allein rettet keine Innenstadt

Zusätzliche Stellplätze können den Zugang erleichtern. Sie lösen jedoch nicht automatisch Leerstand oder rückläufige Besucherzahlen.

Eine attraktive Innenstadt benötigt ebenso gute Geschäfte, Gastronomie, Veranstaltungen, gepflegte Wege und eine angenehme Aufenthaltsqualität.

Der Parkplatz ist daher ein Baustein, aber keine vollständige Innenstadtstrategie.

Fußweg vom Parkplatz muss attraktiv und sicher sein

Wer sein Auto am Fischmarkt abstellt, muss bequem in Richtung Hafen und Altstadt gelangen können.

Der Weg sollte gut beleuchtet, barrierearm und klar ausgeschildert sein. Querungen mit stärkerem Verkehr müssen sicher gestaltet werden.

Der erste Eindruck beginnt auf dem Parkplatz

Für viele auswärtige Besucher ist der Fischmarkt möglicherweise der erste Ort, den sie in Wolgast bewusst wahrnehmen.

Ein ungepflegter Platz mit Schlaglöchern, Müll und provisorischen Absperrungen vermittelt ein anderes Bild als eine sauber gestaltete Anlage mit Bäumen, Wegweisern und Informationen zur Stadt.

Die Qualität der Gestaltung ist daher ebenso wichtig wie die reine Zahl der Stellplätze.

Bäume und Versickerungsflächen dürfen nicht fehlen

Große versiegelte Parkplätze heizen sich im Sommer stark auf.

Regenwasser fließt schnell in Kanalisation oder angrenzende Bereiche ab, statt im Boden zu versickern.

Parkraum kann klimagerechter gestaltet werden

Bei der Herrichtung sollten nach Möglichkeit schattenspendende Bäume, wasserdurchlässige Beläge und begrünte Randflächen vorgesehen werden.

Ein Parkplatz am Wasser darf nicht ausschließlich aus Asphalt oder Beton bestehen.

Eine gute Gestaltung könnte zeigen, dass notwendiger Autoverkehr und ein sensibler Umgang mit dem Uferraum nicht zwangsläufig Gegensätze sein müssen.

Wohnwagen benötigen eine klare Sonderregel

Besonders problematisch war offenbar das längerfristige Abstellen von Wohnwagen.

Ein Wohnwagen ohne Zugfahrzeug kann über Tage oder Wochen einen öffentlichen Stellplatz blockieren und wirkt schnell wie eine private Lagerfläche.

Öffentlicher Parkplatz ist kein kostenloses Winterlager

Die Stadt sollte deshalb unterscheiden zwischen kurzfristig abgestellten Reisemobilen und abgekoppelten Wohnwagen.

Wohnwagen, Anhänger und nicht fahrbereite Fahrzeuge dürfen den Fischmarkt nicht dauerhaft belegen. Verstöße müssen nach einer angemessenen Übergangszeit konsequent geahndet werden.

Sonst benachteiligt die Stadt jene Nutzer, die sich an die Regeln halten.

Kontrolle entscheidet über den Erfolg

Neue Markierungen und Schilder allein verändern das Verhalten nicht dauerhaft.

Gerade während der Sommersaison muss regelmäßig überprüft werden, ob Wohnmobile nur auf den vorgesehenen Flächen stehen und ob Aufenthaltsgrenzen eingehalten werden.

Regeln müssen verständlich und durchsetzbar sein

Die Beschilderung sollte klar und möglichst mehrsprachig erklären:

  • welche Plätze für Pkw vorgesehen sind,
  • wo Wohnmobile stehen dürfen,
  • ob Übernachtungen erlaubt sind,
  • wie lange die Höchstparkdauer beträgt,
  • ob Gebühren anfallen,
  • wo Entsorgungsstationen zu finden sind.

Nur dann können Verstöße konsequent verfolgt werden, ohne dass Besucher sich auf unklare Vorgaben berufen.

Anwohner brauchen Schutz vor Lärm und Abfällen

Wohnmobilstellplätze können zu Konflikten führen, wenn Fahrzeuge spät ankommen, Motoren lange laufen oder Müll zurückbleibt.

Auch Stromgeneratoren, laute Gespräche und frühmorgendliche Abfahrten können Anwohner belasten.

Fünf Plätze bleiben überschaubar

Die Begrenzung auf fünf Reisemobile reduziert dieses Risiko.

Voraussetzung ist, dass die Zahl nicht regelmäßig überschritten wird und keine campingtypische Ausbreitung auf benachbarte Flächen erfolgt.

Abfallbehälter und eine regelmäßige Reinigung sollten von Beginn an eingeplant werden.

Der Fischmarkt bleibt nur vorläufig ein Parkplatz

Eine entscheidende Einschränkung der aktuellen Planung liegt in der Dauerhaftigkeit.

Die Fläche ist städtebaulich wertvoll und könnte in späteren Jahren anders entwickelt werden. Bereits die aktuelle Berichterstattung weist darauf hin, dass der Parkplatz möglicherweise nur eine zeitlich begrenzte Lösung darstellt.

Provisorium darf nicht ungepflegt bleiben

Auch eine Zwischenlösung kann mehrere Jahre bestehen.

Die Stadt darf deshalb nicht mit dem Hinweis auf eine mögliche spätere Entwicklung auf eine ordentliche Gestaltung verzichten.

Markierungen, Beleuchtung, Grün und sichere Wege sind auch dann notwendig, wenn langfristig eine andere Nutzung vorgesehen ist.

Wolgast muss den gesamten Hafenbereich gemeinsam betrachten

Fischmarkt, Spitzenhörnbucht, Stadthafen und Altstadt bilden keinen voneinander getrennten Raum.

Verkehr, Tourismus, Wohnen und Freizeit greifen dort ineinander.

Einzelmaßnahmen brauchen ein gemeinsames Ziel

Ein Parkplatzumbau, ein neuer Wohnmobilstandort oder eine touristische Entwicklung am Hafen sollten Teil eines übergeordneten Konzeptes sein.

Wolgast muss beantworten, wie Besucher künftig ankommen, wo sie parken, wie sie die Altstadt erreichen und welche Uferbereiche frei zugänglich bleiben.

Ohne diese Verbindung drohen immer neue Einzelentscheidungen, die später nicht zusammenpassen.

Eine vernünftige Neuordnung mit offenen Fragen

Bis zu 35 neue Pkw-Stellplätze und fünf ausgewiesene Wohnmobilplätze können die Situation am Fischmarkt deutlich verbessern.

Die Stadt reagiert damit auf einen Zustand, der weder für Autofahrer noch für Touristen oder Anwohner dauerhaft zufriedenstellend war. Ungeordnetes Abstellen und kostenloses Campen auf einer attraktiven Uferfläche dürfen nicht zur Normalität werden.

Gleichzeitig darf Wolgast Wohnmobilgäste nicht nur vertreiben.

Das eigene Stadtentwicklungskonzept hat den fehlenden attraktiven Stellplatz bereits als Schwäche erkannt.

Die fünf geplanten Plätze sind daher ein sinnvoller Anfang, aber vermutlich keine vollständige Antwort auf die touristische Nachfrage.

Entscheidend werden nun die konkrete Gestaltung, die Aufenthaltsregeln, mögliche Gebühren und die Kontrolle sein.

Gelingt die Umsetzung, kann der Fischmarkt zu einem gut geordneten Eingang in Altstadt und Hafen werden.

Bleiben Regeln und Beschilderung unklar, droht dagegen schon bald der alte Zustand – nur mit neuen Markierungen.