„Ich wandre ja so gerne am Rennsteig durch das Land“ – diese Zeile können viele Thüringer bereits nach den ersten Tönen mitsingen. Das Rennsteiglied gehört zu Volksfesten, Wanderungen, Sportveranstaltungen und Familienfeiern. Nun soll es auch einen festen Platz im Musikunterricht erhalten.
Nach dem Willen von Ministerpräsident Mario Voigt sollen Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen das Rennsteiglied ab dem kommenden Schuljahr kennenlernen und singen. Der CDU-Politiker hatte bereits im März angekündigt, das Lied an allen Thüringer Schulen vermitteln zu wollen. Inzwischen wird der Vorstoß als verbindliche Vorgabe für den Unterricht vorbereitet.
Damit beginnt eine ungewöhnliche bildungspolitische Debatte.
Denn auf den ersten Blick geht es lediglich um ein bekanntes Heimatlied mit drei Strophen. Tatsächlich berührt die Entscheidung jedoch grundsätzliche Fragen: Was sollen Kinder über ihre Region wissen? Darf die Politik einzelne Lieder für den Unterricht vorgeben? Und wie viel Heimatverbundenheit verträgt eine moderne, weltoffene Schule?
Schülerinnen und Schüler sollen das Lied tatsächlich lernen
Der Vorstoß ist mehr als eine unverbindliche Empfehlung.
Nach den aktuellen Plänen sollen Kinder in den Klassenstufen fünf und sechs künftig das Rennsteiglied im Unterricht behandeln und singen. Damit würde ein konkretes Werk in den schulischen Musikunterricht aufgenommen, obwohl moderne Lehrpläne normalerweise eher Fähigkeiten, Themenfelder und musikalische Kompetenzen als einzelne verbindliche Lieder vorgeben.
Mario Voigt hatte die Idee bereits im Frühjahr angekündigt
Der Ministerpräsident erklärte in einer Regierungserklärung Ende März, das Rennsteiglied solle an allen Thüringer Schulen gelehrt werden. Zur Begründung verwies er auf die Bedeutung regionaler Traditionen und darauf, dass Geschichte und kulturelles Erbe von jungen Menschen geschätzt werden sollten.
Voigt greift damit eine Entwicklung auf, die über den Schulunterricht hinausgeht.
Das gemeinsame Singen des Rennsteigliedes wurde im Juni 2026 offiziell in das Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes Thüringens aufgenommen. Die Landesregierung würdigte das Lied als lebendige Tradition, die Generationen verbinde, Gemeinschaft stifte und das Gefühl von Heimat und Zugehörigkeit vermittle.
Das Rennsteiglied ist 75 Jahre alt
Das Lied wurde am 15. April 1951 in Hirschbach bei Suhl erstmals öffentlich aufgeführt.
Die Melodie stammt von Herbert Roth. Den Text schrieb überwiegend sein Jugendfreund Karl „Kaschi“ Müller. Das Lied beschreibt die Freude am Wandern, die Landschaft des Thüringer Waldes und die Sehnsucht nach der Heimat, wenn man sich weit entfernt befindet.
Aus einem Wanderlied wurde die heimliche Hymne Thüringens
Das Rennsteiglied ist keine offizielle Landeshymne.
Trotzdem dürfte es deutlich bekannter sein als die meisten offiziellen oder eigens komponierten Landeslieder. Es wird bei Sportveranstaltungen, Volksfesten, Wanderungen und politischen Zusammenkünften gesungen.
Seine besondere Stärke liegt in der einfachen Melodie und einem Refrain, der auch von Menschen mitgesungen werden kann, die den vollständigen Text nicht beherrschen.
Das Lied ist damit weniger ein Kunstwerk für den Konzertsaal als ein gemeinschaftliches Gebrauchslied. Es lebt davon, dass Menschen es tatsächlich gemeinsam singen.
Das Lied überstand politische Vorbehalte in der DDR
Der Erfolg war anfangs keineswegs selbstverständlich.
Teile der DDR-Kulturpolitik betrachteten die starke Betonung von Heimat und regionaler Verbundenheit zeitweise mit Skepsis. Herbert Roth wurde nach historischen Darstellungen Kitsch und eine zu ausgeprägte Heimatromantik vorgeworfen. Trotzdem entwickelte sich das Rennsteiglied zu einem der populärsten Lieder Thüringens und der gesamten DDR.
Heimat ließ sich nicht vollständig politisch steuern
Gerade diese Geschichte macht das Lied für den Unterricht interessant.
Das Rennsteiglied wurde nicht durch eine staatliche Kampagne zum Kulturgut. Es setzte sich durch, weil Menschen es mochten, bei Ausflügen sangen und an ihre Kinder weitergaben.
Es steht damit für eine Form regionaler Identität, die politische Systeme überdauert hat.
Das Lied wurde in der DDR gesungen, blieb nach der Wiedervereinigung populär und gehört heute für viele Menschen weiterhin selbstverständlich zu Thüringen.
Mario Voigt verbindet das Lied mit Heimat und Weltoffenheit
Der Ministerpräsident zitierte das Rennsteiglied auch in seiner Neujahrsansprache 2026.
Die Zeile über das Verlangen nach dem Thüringer Wald beschreibe Menschen, die in die Welt hinausgingen und dennoch wüssten, wo sie hingehörten. Für Voigt verbindet das Lied deshalb Weltoffenheit mit Verwurzelung.
Heimat soll nicht als Abschottung verstanden werden
Diese Deutung ist für die aktuelle Debatte entscheidend.
Regionale Verbundenheit muss kein Gegensatz zu Offenheit sein. Ein Kind kann Thüringer Traditionen kennen, das Rennsteiglied singen und gleichzeitig Interesse an anderen Ländern, Sprachen und Kulturen entwickeln.
Problematisch wäre Heimatbildung erst dann, wenn sie andere Lebensweisen abwertet oder eine bestimmte Herkunft zum Maßstab für Zugehörigkeit macht.
Davon ist beim Rennsteiglied keine Rede. Der Text handelt von Natur, Wandern und dem Gefühl, einen vertrauten Ort zu vermissen.
Musikdidaktiker hält das Lied grundsätzlich für geeignet
Der Weimarer Professor Gero Schmidt-Oberländer sieht den politischen Vorstoß dennoch kritisch.
Der Musikdidaktiker erklärt, das Rennsteiglied sei grundsätzlich gut für den Musikunterricht geeignet. Es biete musikalische, historische und regionale Anknüpfungspunkte. Problematisch sei jedoch, wenn der Ministerpräsident persönlich ein bestimmtes Lied in den Unterricht „hineinregiere“.
Lehrpläne schreiben normalerweise keine einzelnen Lieder vor
Nach Einschätzung des Experten hat man sich in Deutschland aus guten Gründen davon verabschiedet, verbindliche Liederkanons politisch festzulegen.
Moderne Musiklehrpläne beschreiben in der Regel Kompetenzen. Schülerinnen und Schüler sollen singen, musizieren, Musik untersuchen, unterschiedliche Epochen kennenlernen und eigene kreative Fähigkeiten entwickeln.
Welche konkreten Werke dafür verwendet werden, entscheiden häufig die Lehrkräfte.
Diese pädagogische Freiheit soll es ermöglichen, auf Alter, Interessen, Vorkenntnisse und Zusammensetzung einer Klasse einzugehen.
Die Frage lautet nicht: Rennsteiglied oder moderner Unterricht?
Kritiker stellen den Vorstoß teilweise so dar, als würde ein Heimatlied an die Stelle wichtiger Bildungsaufgaben treten.
Thüringens Grüne sprechen von Symbolpolitik und verweisen auf Unterrichtsausfall, Lehrkräftemangel und einen Reformstau an den Schulen. Das Rennsteiglied löse keines dieser Probleme.
Diese Kritik ist politisch verständlich, greift aber zu kurz.
Drei Unterrichtsstunden verursachen keinen Bildungsnotstand
Das Erlernen und Einordnen eines Liedes benötigt keinen zusätzlichen Schulneubau, keine umfassende Lehrplanreform und keine neue Behörde.
Ein Musiklehrer kann das Rennsteiglied innerhalb weniger Unterrichtsstunden behandeln. Dadurch wird kein zusätzliches Schulproblem geschaffen.
Natürlich ersetzt das Singen keine Lösung für fehlende Lehrer oder ausgefallenen Unterricht. Das wird von den Befürwortern jedoch auch nicht behauptet.
Eine Schule muss gleichzeitig grundlegende Probleme lösen und kulturelle Inhalte vermitteln können.
Kinder sollten wissen, was ihre Region geprägt hat
Schule vermittelt nicht nur Mathematik, Grammatik und naturwissenschaftliche Formeln.
Sie soll jungen Menschen auch helfen, ihre Umwelt, Geschichte und Gesellschaft zu verstehen. Dazu gehört Wissen über den Ort und das Bundesland, in dem sie leben.
Regionale Kultur verschwindet, wenn sie niemand weitergibt
Kinder lernen heute internationale Musik, Internettrends und englischsprachige Popkultur häufig ganz selbstverständlich kennen.
Regionale Lieder, Mundarten und Traditionen erreichen sie dagegen nicht mehr automatisch. Familien leben mobiler, gemeinsames Singen ist seltener geworden und traditionelle Vereine finden nicht überall ausreichend Nachwuchs.
Eine Kulturform, die ausschließlich darauf vertraut, dass sie irgendwie von selbst weitergegeben wird, kann innerhalb weniger Generationen verschwinden.
Gerade weil das gemeinsame Singen des Rennsteigliedes als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde, besitzt die Weitergabe an junge Menschen besondere Bedeutung.
Das Lied bietet mehr Unterrichtsstoff als nur den Refrain
Ein guter Musikunterricht würde sich nicht darauf beschränken, den Text auswendig lernen zu lassen.
Das Rennsteiglied kann Ausgangspunkt für verschiedene Themen sein.
Musikgeschichte und Biografie
Schüler können sich mit Herbert Roth, Karl Müller und der Entstehung des Liedes im Jahr 1951 beschäftigen.
Sie können untersuchen, warum ein regionales Wanderlied in der DDR so erfolgreich wurde und weshalb es auch nach 1990 populär blieb.
Landschaft und Geografie
Der Text führt unmittelbar zum Rennsteig und zum Thüringer Wald.
Damit lässt sich fächerübergreifend erklären, wo der Höhenweg verläuft, welche Regionen er verbindet und warum er für den Tourismus und das Selbstbild Thüringens wichtig ist.
Sprache und Heimatbegriff
Im Deutsch- oder Sozialkundeunterricht könnte diskutiert werden, was Heimat bedeutet.
Ist Heimat ein Ort, eine Landschaft, eine Sprache oder vor allem eine Erinnerung? Kann ein Mensch mehrere Heimaten besitzen? Und warum verbinden manche Menschen starke Gefühle mit einer Region, während andere das nicht tun?
Musikpraktische Arbeit
Das Lied eignet sich zum gemeinsamen Singen, zur Begleitung mit Gitarre, Keyboard oder Orff-Instrumenten und zur Entwicklung eigener musikalischer Bearbeitungen.
Schüler könnten den Rhythmus verändern, eine moderne Version gestalten oder das Lied mit heutigen Popsongs über Heimat und Herkunft vergleichen.
Verpflichtend sollte die Beschäftigung sein – nicht die Begeisterung
Ein schulischer Pflichtstoff verlangt nicht, dass jeder Schüler das Rennsteiglied lieben muss.
Auch bei Gedichten, Romanen und historischen Themen wird keine persönliche Zustimmung vorgeschrieben.
Kritik gehört zum Unterricht
Kinder dürfen das Lied altmodisch, kitschig oder musikalisch uninteressant finden.
Ein guter Unterricht nimmt solche Reaktionen ernst und fragt, weshalb frühere Generationen das Werk trotzdem so stark mit Thüringen verbinden.
Gerade aus unterschiedlichen Bewertungen kann eine produktive Diskussion entstehen.
Das Ziel sollte nicht darin bestehen, eine staatlich gewünschte Heimatbegeisterung zu erzeugen. Ziel ist kulturelles Wissen.
Das Rennsteiglied erreicht auch jüngere Generationen
Die Annahme, das Lied sei nur bei älteren Menschen bekannt, stimmt nicht vollständig.
Als der Thüringer Rodler Max Langenhan 2026 Olympiasieger wurde, sang er das Rennsteiglied gemeinsam mit Fans und bezog sogar den früheren IOC-Präsidenten Thomas Bach ein. Das zeigte, dass der Titel auch für jüngere Thüringer noch eine emotionale Bedeutung besitzen kann.
Tradition bleibt lebendig, wenn sie neue Anlässe findet
Ein Lied überlebt nicht dadurch, dass sein Notenblatt in einem Archiv liegt.
Es bleibt lebendig, wenn Menschen es bei Siegen, Festen, Wanderungen und Begegnungen verwenden.
Die Aufnahme in den Unterricht könnte diese Tradition stärken, sofern das Lied nicht wie ein museales Pflichtstück behandelt wird.
Kinder sollten erleben, wann und warum Menschen es tatsächlich singen.
Schulen sollten zusätzlich andere Thüringer Musik behandeln
Die Entscheidung für das Rennsteiglied darf nicht bedeuten, die Musikgeschichte des Landes auf ein einziges Werk zu reduzieren.
Thüringen besitzt eine außergewöhnlich breite musikalische Tradition.
Von Bach bis zu zeitgenössischer Musik
Johann Sebastian Bach wurde in Eisenach geboren. In Weimar wirkten Franz Liszt und andere bedeutende Musiker. Thüringen besitzt Orchester, Theater, Chöre, Blasmusikvereine, Kirchenmusik und eine vielfältige moderne Musikszene.
Auch DDR-Rock, Volksmusik, elektronische Musik und heutige Künstler aus dem Freistaat gehören in einen zeitgemäßen Unterricht.
Das Rennsteiglied kann ein Einstieg sein. Es darf nicht zum alleinigen musikalischen Identitätssymbol erhoben werden.
Auch zugezogene Kinder können das Lied lernen
Thüringens Schulen besuchen Kinder mit sehr unterschiedlichen Familiengeschichten.
Einige Familien leben seit Generationen im Thüringer Wald. Andere sind aus Berlin, Bayern, Syrien, der Ukraine, Polen oder anderen Regionen zugezogen.
Kulturelles Wissen ist kein Abstammungstest
Gerade für neu zugezogene Kinder kann das Rennsteiglied ein Zugang zur Region sein.
Wer in Thüringen lebt, sollte die wichtigsten kulturellen Symbole des Landes kennenlernen können – unabhängig davon, wo die Eltern oder Großeltern geboren wurden.
Das Lied darf deshalb nicht als Besitz einer bestimmten Bevölkerungsgruppe vermittelt werden. Es gehört zum kulturellen Raum Thüringen und steht allen offen, die dort leben.
Die politische Vorgabe sollte pädagogisch zurückhaltend umgesetzt werden
Die Kritik des Musikdidaktikers verdient Beachtung.
Ein Ministerpräsident sollte nicht regelmäßig einzelne Unterrichtslieder nach persönlichem Geschmack bestimmen. Würde jede Regierung neue verbindliche Werke hinzufügen, geriete der Lehrplan schnell zum politischen Wunschzettel.
Der Ausnahmefall lässt sich dennoch begründen
Das Rennsteiglied ist nicht irgendein Lieblingslied eines Politikers.
Es ist seit 75 Jahren tief in Thüringens Alltagskultur verankert und inzwischen offiziell als immaterielles Kulturerbe anerkannt.
Damit besitzt es einen besonderen Rang, der eine schulische Behandlung rechtfertigen kann.
Sinnvoll wäre daher keine starre Vorgabe, nach der jede Klasse das Lied zu einem bestimmten Termin vollständig auswendig vorsingen muss.
Besser wäre eine verbindliche kulturelle Auseinandersetzung, deren konkrete Gestaltung den Lehrkräften überlassen bleibt.
Heimatbildung ist nicht rückwärtsgewandt
In Bildungsdebatten entsteht manchmal der Eindruck, regionale Geschichte und Zukunftskompetenzen stünden in Konkurrenz.
Das ist ein Irrtum.
Menschen können digitale Fähigkeiten, Fremdsprachen und kritisches Denken lernen und gleichzeitig wissen, welche kulturellen Traditionen ihre Region geprägt haben.
Wer die eigene Kultur kennt, kann offener vergleichen
Kulturelle Bildung schafft Orientierung.
Ein Schüler, der das Rennsteiglied kennt, kann es mit irischen Wanderliedern, amerikanischer Countrymusik, sorbischen Liedern oder modernen Popsongs über Heimat vergleichen.
Er erkennt Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Unkenntnis macht nicht automatisch weltoffen. Häufig entsteht echte Offenheit erst dann, wenn Menschen ihre eigene Prägung reflektieren und nicht als selbstverständlich betrachten.
Das Rennsteiglied gehört in den Unterricht – aber nicht als politisches Bekenntnis
Mario Voigts Initiative trifft einen richtigen Gedanken: Regionale Kultur darf in der Schule nicht unsichtbar werden.
Das Rennsteiglied ist 75 Jahre alt, gehört zum immateriellen Kulturerbe Thüringens und wird weiterhin bei öffentlichen und privaten Anlässen gesungen. Es verbindet Landschaft, Geschichte, Musik und eine bis heute lebendige Form regionaler Identität.
Deshalb ist es sinnvoll, wenn Thüringer Schülerinnen und Schüler das Lied kennenlernen.
Die Schulen sollten daraus jedoch keinen Gesinnungstest machen.
Niemand muss beim Singen Heimatstolz empfinden. Niemand sollte wegen mangelnder Begeisterung bewertet werden. Lehrkräfte müssen Raum für Kritik, moderne Bearbeitungen und unterschiedliche Heimatvorstellungen erhalten.
Dann kann aus der politischen Idee ein guter Unterrichtsgegenstand werden.
Ein gemeinsames Lied löst keine Schulprobleme – kann aber etwas verbinden
Das Rennsteiglied wird keinen Lehrermangel beheben.
Es saniert keine Schule, verhindert keinen Unterrichtsausfall und ersetzt keine notwendige Bildungsreform. Die Kritik daran ist richtig, solange sie nicht so tut, als dürfe Schule erst wieder Kultur vermitteln, wenn sämtliche strukturellen Probleme gelöst sind.
Schule ist mehr als Krisenverwaltung.
Sie soll jungen Menschen Wissen, Fähigkeiten und eine Vorstellung davon vermitteln, in welcher Gesellschaft und Region sie leben.
Das Rennsteiglied kann dazu einen kleinen, aber sinnvollen Beitrag leisten.
Es erzählt von Menschen, die hinaus in die Welt gehen und sich dennoch nach dem Thüringer Wald sehnen. Dieser Gedanke ist weder provinziell noch überholt.
Er beschreibt eine Erfahrung, die viele Menschen kennen: Man kann offen für die Welt sein und trotzdem wissen, wo man sich zu Hause fühlt.
Genau deshalb gehört das Rennsteiglied in Thüringens Schulen.