Die Ergebnisse des Mathematik-Abiturs in Sachsen-Anhalt sind deutlich schlechter ausgefallen als in den vergangenen Jahren. Im Landesdurchschnitt erreichten die Schülerinnen und Schüler 2026 nur noch 6,87 von 15 möglichen Punkten. Der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre lag bei 7,83 Punkten.
Besonders auffällig ist der Vergleich mit dem Vorjahr. 2025 hatten die Abiturienten in Mathematik durchschnittlich 9,31 Punkte erreicht. Innerhalb eines Jahres sank das Ergebnis damit um 2,44 Punkte. Das Bildungsministerium will die Ursachen gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung genauer untersuchen.
Der Gesamtdurchschnitt des Abiturs blieb dagegen weitgehend stabil. Er verschlechterte sich geringfügig von 2,27 auf 2,29. Die Zahlen zeigen damit kein allgemeines Absinken aller Abiturleistungen, sondern vor allem ein deutliches Problem im Fach Mathematik.
Mathematikergebnisse fallen deutlich zurück
Die Abiturprüfungen werden in Sachsen-Anhalt auf einer Skala von null bis 15 Punkten bewertet. 15 Punkte entsprechen der bestmöglichen Leistung, fünf Punkte gelten grundsätzlich als ausreichend.
Mit durchschnittlich 6,87 Punkten lagen die Mathematikergebnisse zwar noch oberhalb der Bestehensgrenze, aber deutlich unter den Werten der vergangenen Jahre.
Das Bildungsministerium veröffentlichte für die drei Kernfächer folgende Durchschnittswerte:
- Mathematik: 6,87 Punkte
- Deutsch: 7,75 Punkte
- Englisch: 8,92 Punkte
Während Englisch exakt auf dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre lag, schnitt auch Deutsch etwas schwächer ab. Der Rückgang in Mathematik fällt jedoch deutlich größer aus.
Abstand zum Vorjahr beträgt fast zweieinhalb Punkte
Der Vergleich mit 2025 macht die Größenordnung sichtbar. Im Vorjahr lag der Mathematikdurchschnitt bei 9,31 Punkten. 2024 waren es nach Angaben des Ministeriums 8,30 Punkte.
Der diesjährige Wert von 6,87 Punkten liegt damit nicht nur unter dem besonders starken Vorjahresergebnis, sondern auch unter dem langjährigen Mittel.
Ein solcher Rückgang kann unterschiedliche Ursachen haben. Möglich sind anspruchsvollere Prüfungsaufgaben, Schwierigkeiten bei einzelnen Aufgabenteilen, fachliche Lernlücken oder Unterschiede zwischen den Jahrgängen.
Welche Faktoren tatsächlich entscheidend waren, ist bislang nicht abschließend geklärt.
Ministerium kündigt gründliche Auswertung an
Das Bildungsministerium will die Ergebnisse nicht lediglich zur Kenntnis nehmen. Gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung sollen die Prüfungen und Leistungsdaten ausgewertet werden.
Dabei dürfte untersucht werden, ob bestimmte Aufgabentypen besonders schlecht gelöst wurden. Ebenso ist zu prüfen, ob sich Unterschiede zwischen Grund- und erhöhtem Anforderungsniveau, einzelnen Schulen oder Regionen zeigen.
Das Ministerium nennt bislang keine eindeutige Ursache. Als möglicher Faktor werden jedoch weiterhin Lernlücken aus der Corona-Zeit genannt.
Corona allein erklärt den Rückgang nicht automatisch
Der Hinweis auf pandemiebedingte Lernlücken ist nachvollziehbar, sollte aber nicht vorschnell zur alleinigen Erklärung werden.
Die Abiturienten des Jahres 2026 erlebten einen Teil ihrer Schulzeit während der Schulschließungen und des eingeschränkten Unterrichts. Gerade in Mathematik bauen neue Inhalte stark auf vorherigem Wissen auf. Fehlende Grundlagen können sich deshalb über mehrere Schuljahre hinweg auswirken.
Gleichzeitig betrifft dieser Umstand auch frühere Abschlussjahrgänge. Dass die Ergebnisse 2025 noch deutlich besser waren, zeigt, dass weitere Faktoren geprüft werden müssen.
Dazu gehören die konkrete Gestaltung der Prüfung, Unterrichtsausfall, Lehrkräftemangel, Kursgrößen und die Vorbereitung der Schulen.
Durchfallquote steigt auf 7,16 Prozent
Insgesamt wurden 5.128 Schülerinnen und Schüler zu den schriftlichen Abiturprüfungen zugelassen. 4.759 von ihnen bestanden das Abitur.
Die Durchfallquote lag damit bei 7,16 Prozent. Im Vorjahr waren 5,69 Prozent der Prüflinge gescheitert. Damals hatte Sachsen-Anhalt die niedrigste Durchfallquote der vergangenen Jahre erreicht.
Der Anstieg bedeutet, dass 2026 ein größerer Anteil der Jugendlichen ohne erfolgreiches Abitur aus dem Prüfungsverfahren ging. Ob das schwache Mathematikergebnis einen wesentlichen Anteil daran hatte, geht aus den bislang veröffentlichten Angaben nicht eindeutig hervor.
Gesamtnote bleibt dennoch nahezu unverändert
Trotz der höheren Durchfallquote und der schwächeren Mathematikleistungen veränderte sich der Gesamtnotendurchschnitt nur geringfügig.
2025 lag er bei 2,27, in diesem Jahr bei 2,29. Das spricht dafür, dass viele Schülerinnen und Schüler in anderen Fächern stabile oder gute Leistungen erzielten.
135 Absolventen erreichten die Bestnote 1,0. Insgesamt schlossen 1.472 Jugendliche mit einer Eins vor dem Komma ab. Im Vorjahr waren es 1.614.
Damit bleibt das Abitur in Sachsen-Anhalt insgesamt auf einem ordentlichen Niveau. Die Mathematikergebnisse bilden jedoch einen klaren Schwachpunkt.
Mathematik ist für Ausbildung und Studium entscheidend
Schwache Leistungen im Mathematik-Abitur sind nicht allein ein schulisches Problem. Sie können unmittelbare Folgen für Studium, Berufsausbildung und Fachkräftegewinnung haben.
Mathematische Grundlagen werden in vielen Bereichen benötigt:
- Ingenieurwissenschaften
- Informatik
- Naturwissenschaften
- Wirtschaftswissenschaften
- Medizin und Statistik
- technische Ausbildungsberufe
- Bauwesen
- Maschinen- und Anlagenbau
Gerade Sachsen-Anhalt wirbt um Industrieansiedlungen und neue Technologieunternehmen. Dafür werden junge Menschen benötigt, die naturwissenschaftliche und technische Bildungswege erfolgreich einschlagen können.
Gute Abschlussnoten reichen nicht immer aus
Ein insgesamt gutes Abitur bedeutet nicht automatisch, dass ein Studienanfänger auf technische oder mathematische Anforderungen vorbereitet ist.
Hochschulen berichten seit Jahren, dass Erstsemester insbesondere in Mathematik häufig Nachholbedarf haben. Viele Universitäten bieten deshalb Vorbereitungskurse und Brückenkurse an.
Wenn bereits die Abiturergebnisse deutlich zurückgehen, kann sich dieser Unterstützungsbedarf weiter erhöhen.
Das gilt nicht nur für Hochschulen. Auch Betriebe erwarten von Bewerbern grundlegende Fähigkeiten beim Rechnen, Messen, räumlichen Denken und beim Umgang mit technischen Zusammenhängen.
Lehrermangel könnte Ergebnisse beeinflussen
Sachsen-Anhalts Schulen kämpfen seit Jahren mit fehlenden Lehrkräften. Der Mangel betrifft nicht alle Schulen und Fächer gleichermaßen, kann aber zu Unterrichtsausfall, fachfremdem Unterricht und häufigen Lehrerwechseln führen.
Mathematik gehört zu den Fächern, in denen kontinuierlicher Unterricht besonders wichtig ist. Werden Grundlagen nicht sicher vermittelt, entstehen Lücken, die später nur schwer geschlossen werden können.
Die veröffentlichten Prüfungsergebnisse erlauben bislang keine Aussage darüber, ob Schulen mit höherem Unterrichtsausfall schlechter abgeschnitten haben.
Landesweite Zahlen verdecken regionale Unterschiede
Ein Landesdurchschnitt fasst sehr unterschiedliche Schulen zusammen.
Gymnasien in größeren Städten verfügen möglicherweise über andere personelle und organisatorische Bedingungen als Schulen in ländlichen Regionen. Auch die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft und die Verfügbarkeit privater Nachhilfe können Ergebnisse beeinflussen.
Eine aussagekräftige Analyse sollte deshalb nicht beim landesweiten Mittelwert stehen bleiben.
Wichtig wären unter anderem Vergleiche nach:
- Schulstandort
- Kursniveau
- Unterrichtsausfall
- Klassengröße
- Zahl der Lehrerwechsel
- konkreten Prüfungsaufgaben
- vorherigen Halbjahresleistungen
Nur so lässt sich feststellen, ob es sich um ein allgemeines oder stärker regional konzentriertes Problem handelt.
Waren die Prüfungsaufgaben zu schwer?
Nach Abschluss zentraler Prüfungen wird regelmäßig darüber diskutiert, ob Aufgaben angemessen oder ungewöhnlich schwierig waren.
Ein schwacher landesweiter Durchschnitt kann ein Hinweis darauf sein, dass einzelne Aufgabenteile nicht dem erwarteten Leistungsniveau entsprachen. Er kann aber ebenso bedeuten, dass die Vorbereitung nicht ausreichend war.
Eine seriöse Bewertung verlangt deshalb einen Vergleich der Prüfungsaufgaben mit den geltenden Lehrplänen und früheren Jahrgängen.
Zentrale Prüfungen müssen vergleichbar bleiben
Das Zentralabitur soll sicherstellen, dass alle Prüflinge unter vergleichbaren Bedingungen geprüft werden.
Damit dieses Ziel erreicht wird, müssen Schwierigkeit und Umfang der Aufgaben von Jahr zu Jahr möglichst stabil bleiben. Vollkommen identische Anforderungen sind nicht möglich, größere Ausschläge sollten jedoch untersucht werden.
Der starke Unterschied zwischen 9,31 Punkten im Jahr 2025 und 6,87 Punkten im Jahr 2026 macht eine solche Prüfung notwendig.
Das bedeutet nicht automatisch, dass die Aufgaben fehlerhaft oder unfair waren. Es zeigt jedoch, dass eine nachvollziehbare Erklärung erforderlich ist.
Keine pauschale Abwertung der Abiturienten
Die schwächeren Ergebnisse dürfen nicht dazu führen, einen gesamten Abschlussjahrgang als leistungsschwach darzustellen.
Mehr als 4.700 junge Menschen haben ihr Abitur bestanden. Viele erzielten gute und sehr gute Abschlüsse. Zudem mussten die Schülerinnen und Schüler einen Teil ihrer Schulzeit unter außergewöhnlichen Bedingungen bewältigen.
Die Verantwortung für Bildungsqualität liegt nicht allein bei den Jugendlichen. Unterrichtsversorgung, Lehrpläne, Prüfungsanforderungen und Förderangebote werden staatlich organisiert.
Analyse muss das System einbeziehen
Es wäre zu einfach, mangelnden Fleiß oder fehlende Motivation als Hauptursache anzunehmen.
Die Untersuchung muss auch klären, ob Schulen ausreichend Zeit hatten, alle prüfungsrelevanten Inhalte zu behandeln. Ebenso wichtig ist die Frage, ob Lehrkräfte angemessen fortgebildet und über Veränderungen der Prüfungsformate informiert wurden.
Erst nach einer solchen Auswertung können sinnvolle Konsequenzen gezogen werden.
Intensivtage sollten auf Wirkung überprüft werden
Sachsen-Anhalt bietet seit mehreren Jahren Intensivtage zur Vorbereitung auf Abschlussprüfungen an.
Diese zusätzlichen Angebote sollen Lernstoff wiederholen, Unsicherheiten abbauen und Schülerinnen und Schüler gezielt auf die Prüfungen vorbereiten. Auch 2026 wurden solche Vorbereitungstage durchgeführt.
Angesichts der Mathematikergebnisse sollte geprüft werden, wie viele Jugendliche diese Angebote tatsächlich nutzten und welche Wirkung sie hatten.
Kurzfristige Vorbereitung ersetzt keinen durchgängigen Unterricht
Intensivtage können helfen, bekannte Inhalte aufzufrischen. Sie können jedoch keine jahrelangen Lernlücken schließen.
Mathematik wird schrittweise aufgebaut. Wer Bruchrechnung, Gleichungen, Funktionen oder Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht sicher beherrscht, kann diese Defizite nicht innerhalb weniger Vorbereitungstage vollständig ausgleichen.
Förderung muss deshalb früher beginnen und dauerhaft stattfinden.
Realschulabschluss bleibt weitgehend stabil
Während das Mathematik-Abitur deutlich schlechter ausfiel, blieben die Ergebnisse beim Mittleren Schulabschluss insgesamt stabil.
Knapp 9.000 Schülerinnen und Schüler nahmen an den Prüfungen teil. In Deutsch verbesserte sich der landesweite Notendurchschnitt von 3,36 auf 3,25. In Englisch stieg die Leistung von 3,06 auf 2,81.
In Mathematik lag der Durchschnitt bei 3,98 und damit nur geringfügig unter dem Vorjahreswert von 3,90.
Problem zeigt sich besonders in der Oberstufe
Die vergleichsweise stabilen Realschulergebnisse sprechen dagegen, dass die mathematischen Leistungen in allen Schulformen gleichermaßen eingebrochen sind.
Das Problem scheint sich stärker auf das anspruchsvollere Niveau der gymnasialen Oberstufe und des Abiturs zu konzentrieren.
Damit rücken spezifische Fragen in den Mittelpunkt:
- Werden die Grundlagen beim Übergang in die Oberstufe ausreichend beherrscht?
- Ist der Unterrichtsstoff in der vorgesehenen Zeit zu bewältigen?
- Gibt es genügend Mathematiklehrer?
- Sind Prüfungsaufgaben und Unterricht ausreichend aufeinander abgestimmt?
- Werden schwächere Schüler früh genug gefördert?
Ostdeutsche Flächenländer dürfen Bildung nicht ausdünnen
Sachsen-Anhalt steht wie andere ostdeutsche Flächenländer vor besonderen Herausforderungen.
Viele Schulen liegen in ländlichen Regionen. Lange Wege, kleinere Schülerzahlen und Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Lehrkräften verteuern eine flächendeckende Bildungsversorgung.
Trotzdem darf die Antwort nicht darin bestehen, Unterrichtsangebote auszudünnen oder dauerhaften Personalmangel hinzunehmen.
Gute Bildung entscheidet über regionale Zukunft
Junge Menschen verlassen ihre Heimat häufig für Studium und Ausbildung. Ob sie später zurückkehren, hängt auch davon ab, welche beruflichen Perspektiven in der Region bestehen.
Gleichzeitig benötigen Unternehmen in Sachsen-Anhalt gut ausgebildeten Nachwuchs. Schwächen in Mathematik und Naturwissenschaften treffen deshalb direkt die wirtschaftliche Entwicklung.
Bildungspolitik ist damit auch Standortpolitik.
Ein Land, das Industrie, Forschung und neue Technologien ansiedeln will, muss sicherstellen, dass seine Schulen die dafür notwendigen Grundlagen vermitteln.
Ministerium muss Ergebnisse transparent erklären
Die angekündigte Analyse ist richtig. Sie sollte jedoch nicht hinter verschlossenen Türen enden.
Schüler, Eltern, Lehrer und Hochschulen haben ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, warum die Ergebnisse so stark zurückgegangen sind.
Das Bildungsministerium sollte deshalb offenlegen:
- welche Aufgabenteile besonders schlecht gelöst wurden
- ob es Unterschiede zwischen Kursniveaus gab
- wie stark die Ergebnisse regional schwankten
- ob Unterrichtsausfall eine erkennbare Rolle spielte
- ob sich Prüfungsanforderungen verändert hatten
- welche Maßnahmen daraus folgen
Transparenz ist notwendig, damit die Diskussion nicht von Vermutungen und gegenseitigen Schuldzuweisungen bestimmt wird.
Konsequenzen dürfen nicht erst beim nächsten Abitur beginnen
Sollten sich fachliche Lücken bestätigen, muss das Land frühzeitig handeln.
Mögliche Maßnahmen wären zusätzliche Förderstunden, kleinere Lerngruppen, digitale Übungsangebote und gezielte Unterstützung für Schulen mit besonders schwachen Ergebnissen.
Auch die Gewinnung und Bindung von Mathematiklehrern bleibt entscheidend.
Schüler brauchen verlässliche Grundlagen
Prüfungsvorbereitung beginnt nicht wenige Wochen vor dem Abitur. Sie beginnt in den unteren Klassenstufen.
Wer mathematische Grundlagen früh sicher erlernt, kann später anspruchsvollere Inhalte besser bewältigen. Deshalb muss Förderung dort ansetzen, wo erste Lücken entstehen.
Das erfordert regelmäßige Lernstandserhebungen und ausreichend Zeit für Wiederholung.
Wie es jetzt weitergeht
Das Bildungsministerium und das Landesinstitut für Schulqualität wollen die diesjährigen Ergebnisse genauer untersuchen.
Wann konkrete Ergebnisse dieser Analyse vorliegen, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Ebenso ist offen, ob bereits zum kommenden Schuljahr zusätzliche Maßnahmen vorgesehen sind.
Für die Abiturienten des Jahres 2026 sind die Prüfungen abgeschlossen. Ihre Noten stehen fest.
Für die kommenden Jahrgänge ist jedoch entscheidend, dass die Ursachen des Einbruchs rechtzeitig erkannt und behoben werden.
Der Rückgang ist ein Warnsignal
Das Abitur in Sachsen-Anhalt bleibt insgesamt stabil. Zahlreiche junge Menschen haben gute und sehr gute Abschlüsse erreicht.
Der Absturz im Fach Mathematik darf dennoch nicht kleingeredet werden. Ein Rückgang von 9,31 auf 6,87 Punkte innerhalb eines Jahres ist zu groß, um ihn als gewöhnliche Schwankung abzutun.
Nun kommt es auf eine sachliche Analyse an. Weder die Schüler noch die Lehrkräfte sollten vorschnell verantwortlich gemacht werden.
Entscheidend ist, ob Unterricht, Prüfungsaufgaben und schulische Rahmenbedingungen zusammenpassen. Sachsen-Anhalt braucht darauf eine belastbare Antwort – nicht erst nach dem nächsten schwachen Abschlussjahrgang.