Knappe Mehrheit wollte Verwaltung und Ehrenamt auf männliche oder neutrale Bezeichnungen verpflichten
Streit um Sprache im Rathaus: Cottbuser Oberbürgermeister stoppt Beschluss zum generischen Maskulinum
Der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick hat einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zu neuen Sprachregeln beanstandet. Der von AfD und MIB/ZSC eingebrachte Antrag verlangte für Verwaltung, Fraktionen und Beiräte das generische Maskulinum oder neutrale Sammelbegriffe. Nach Prüfung des Rathauses widerspricht dies jedoch der Hauptsatzung. Im September müssen die Stadtverordneten erneut entscheiden.